Institutskolloquium WS 17/18

Das Institutskolloquium findet während der Vorlesungszeit an jedem Donnerstag um 17:15 Uhr im Raum 05-432 (Hilbertraum) statt. Ab 16:45 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen.

Programm

19.10.2017 17 Uhr c.t. Prof. Houssem Haddar (INRIA & Ecole Polytechnique, Palaiseau)
Transmission eigenvalues and other spectra associated with inverse scattering problems

16.11.2017 17 Uhr c.t. Prof. Dr. Michael Winkler (Paderborn)
Explosion trotz Diffusion? - Einblicke in die Analysis extremer dynamischer Phänomene in Evolutionsgleichungen mit Dissipation

23.11.2017 17 Uhr c.t. Name
Titel

30.11.2017 17 Uhr c.t. Prof. Dr. Philip Candelas (Oxford)
Elliptic K3 Fibrations and the Structure of the Landscape

07.12.2017 17 Uhr c.t. Name
Titel

14.12.2017 17 Uhr c.t. Name
Titel

21.12.2017 17 Uhr c.t. Name
Titel

11.01.2018 17 Uhr c.t. Name
Titel

18.01.2018 17 Uhr c.t. Prof. Dr. Sebastian Walcher (RWTH Aachen)
Quasistationarität – Eine Idee, die nicht funktionieren sollte, aber doch (oft) funktioniert

25.01.2018 17 Uhr c.t. Name
Titel

01.02.2018 17 Uhr c.t. Name
Titel

08.02.2018 17 Uhr c.t. Prof. Dr. Dirk Schlimm (McGill University)
Titel

 

Abstracts:

19.10.2017: Prof. Houssem Haddar
Transmission eigenvalues correspond to frequencies for which there exists a (generalized) incident wave that does not scatter. This spectrum can be seen as the counter part of so-called resonances. We first review some recent methods to identify this spectrum from multistatic data. We then show how these methods can be used to identify other (artificially constructed) spectra associated with the scatterer that may have simpler structures and would be more relevant to address some inverse problems.

16.11.2017: Prof. Dr. Michael Winkler
In zahlreichen Vorgängen bedingt ein komplexes Wechselspiel von Diffusion mit verschiedenen Arten damit konkurrierender Mechanismen die Entstehung facettenreicher räumlicher Strukturen, wobei in vielen wichtigen Situationen lokal große Dichten, etwa in Populationsverteilungen, auftreten können. Im Rahmen von Modellen auf Basis partieller Differentialgleichungen führen solche Phänomene naturgemäß auf Probleme der Beschreibung spontaner Ausbildung von
Singularitäten. Der Vortrag soll zunächst einige klassische Ansätze und Resultate der Analysis von Explosionsvorgängen rekapitulieren, um anschließend
ausgewählte Entwicklungen jüngerer Forschung nachzuzeichnen. Besonderes Gewicht soll dabei einerseits auf übergeordnete analytische Ideen gelegt werden; darüber hinaus soll aber auch die Entwicklung jeweils individuell problembezogener Methoden als typische mathematische Notwendigkeit hervorgehoben werden.

18.01.2018: Prof. Dr. Sebastian Walcher
Chemische Reaktionsnetzwerke werden im räumlich homogenen Fall durch gewöhnliche Differentialgleichungen beschrieben; falls Massenwirkungskinetik vorliegt, handelt es sich um parameterabhängige Gleichungen mit polynomialer rechter Seite. Ein (mehr als 100 Jahre alter) Ansatz zur Vereinfachung basiert auf einer sog. Quasistationaritäts-Annahme: Man geht davon aus, dass die Konzentrationen gewisser chemischer Spezies zeitlich konstant bleiben. Dies liefert algebraische Gleichungen, welche ihrerseits zur Aufstellung eines „reduzierten“ Systems nutzbar sind. Aus mathematischer Sicht ist dieses Vorgehen grundsätzlich nicht gerechtfertigt; in Anwendungen führt es jedoch oft zum Ziel.
Im Vortrag wird versucht, dieses Phänomen zu erklären und seinen Gültigkeitsbereich zu verstehen. Grundlegend ist die Querverbindung zur singulären Störungstheorie.

 

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